| Stichworte |
- Menügeführte Bedienung mit Direktwahl der Menüpunkte ermöglicht eine einfache Handhabung.
- Individuelle Einstellungen von Darstellungsgeschwindigkeit, Kurvenspreizung und Zeitkonstanten.
- Ereignis-Marker kennzeichnen beliebige Zeitpunkte während der Messung.
- Weiter Meßbereich zur Erfassung von kleinsten Veränderungen bis hin zu starkem pulsatilem Verhalten mit entsprechenden Darstellungsraten und Speichermöglichkeiten bis zu mehreren Tagen.
- Veränderliche Versuchsprotokolle für bestimmte Anwendungen sind vom Computer übertragbar. So sind alle Tests auf die Fragestellung eingestellt und stets reproduzierbar.
- Einfache Auswertung von ausgewählten Datenbereichen des großen Meßwertspeichers.
- Peripheriegeräte wie Drucker, Computer und A/D-Datenerfassungssystem können direkt angeschlossen werden. Die synchrone Erfassung von externen Signalen ist möglich.
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| Die Laser Doppler Technik |
Die Laser Doppler Technik ist die einzige Methode zur kontinuierlichen Aufzeichnung der Mikrozirkulation in jedem Gewebe. Da die Durchblutung temperaturabhängig ist, werden von den Standardsonden beide Parameter erfaßt. |
| Das Prinzip |
Das Laser Doppler Prinzip beruht auf der Verarbeitung von Lichtwellen, die von bewegten und unbewegten Zielen reflektiert werden. Es werden dabei wenige mm³ Gewebevolumen erfaßt. Durch flexible Glasfasersonden ist die invasive Messung in verschiedensten Organen wie zum Beispiel in Gehirn, Knochen oder Muskeln möglich. Die dünnen Glasfasern lassen sich ebenso endoskopisch anwenden. |
| Anwendungen |
Viele nicht invasive Anwendungen beinhalten Fragestellungen der Mikrozirkulation wie zum Beispiel die Auswirkung von Erwärmung auf die Wundheilung, postischämische reaktive Hyperämie bei AVK sowie die Kontrolle durchblutungsfördernder Arzeneimittelforschung. Seit seiner Einführung 1975 sind Moor Laser Doppler zur Standardausstattung vieler physiologischer Laboratorien und in der klinischen Forschung geworden. Die einfache und sichere Anwendung und die hohe Verläßlichkeit ermöglichen den zunehmenden Einsatz in der klinischen Routine. |